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Weile

Spür, wie Sand durch deine Finger rinnt,

Atme, atme, Menschenkind.

25.2.14 01:18


Vorhang

Es hängt schwarz ein Vorhang in dieser Welt,

Die fallenden Falten so bleiern, so schwer,

Und kaum mir ein Lächeln die Sinne erhellt,

So wird es genommen, ich seh‘ es nicht mehr.

 

Das rauschende Stoffmeer, es nimmt mir die Sicht.

Zu tief ist die Schwärze, zu dunkel die Nacht,

Wo Menschentand austauschbar redet und lacht.

All das liegt verborgen, im Nebel, kein Licht.

 

Die pechschwarze Wand, sie trennt mich, ergreift,

Was liebenswert scheint, was lebenswert macht,

Den Prototyp Mensch, der redet und lacht.

Nichtsahnend, dass er in Dunkelheit weilt.

 

Der steinerne Wall, verschlingende Pracht.

 

Es hängt schwarz ein Vorhang in dieser Welt,

Die fallenden Falten so bleiern, so schwer.

25.4.14 01:12


Unerkannt

 

Durch die Straßen, durch die Gassen

Wandert nachts sie in der Stadt.

Kann ihn fühlen, doch nicht fassen,

Des fremden Ortes wirren Takt. 

5.4.11 13:14


Rausch

Grauverschwomm'nes trübes Treiben

Zerrt mich durch die Nacht.

Fragt mich durch die Regenscheiben,

Welchen Sinn die Farbe macht.

 

Umringt von roten Farbkaskaden

Seh' ich wie der Asphalt fliegt.

Verlier' alsbald den feinen Faden,

Der sich durch mein Leben zieht.

 

Schleier legen sich um mich,

Wie nichtig plötzlich alles scheint!

Weltliches verlieret sich

In dem blassen Straßenkleid.

15.1.11 12:21


menschlich

Alleine sitzen, sich bequemen,

Das mag manchem sehr gefallen,

Andre zum Gespräch sich nehmen,

Diesem Rausch bin ich verfallen.

Denn was Menschen einst erfuhren,

Kann auch ich durch sie erfahren,

Folge ich verwischten Spuren,

Kann ich Erfahrenes bewahren.

Und wer dergleich mit andern teilt,

Konserviert Vergänglichkeit.

1.11.10 20:56


Der Lehrling

Wo die Zukunftsklänge schallen,

Wir unser täglich Werk verrichten.

Kommt und seht in unsern Hallen

Wie wir die neue Welt errichten.

 

Gottgleich nun sind wir geworden,

Ein, nur ein Geheimnis noch,

Denn wir stehn vor Himmelspforten,

Wenn es der Natur entlockt.

 

Wonach wir schon lange streben,

Ist der Mensch vom Mensch erschaffen,

Nur ein künstlich echtes Leben

Kann uns hier zufrieden machen.

 

Nun denn, oh Pan, es ist soweit,

Zeig uns was wir einst verfluchten.

wenn man uns die Schwingen zeigt, 

werden wir den Himmel suchen.


10.7.10 19:33





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